Lexikon

Gebete für Mutter Erde
Gaia Von ihr singe ich, der All Mutter - die sie alt, hart wie Stein und wunderschön ist. Von ihr singe ich, der Ernährerin, die, die sie alles nährt. Von Gaia singe ich. Wer auch immer du sein mögest, und wo auch immer du bist - sie nährt dich aus dem von ihr gehüteten Schatz des Lebens. Reiche Ernten, schöne Kinder, die Fülle des Lebens: Das sind ihre Gaben, Lobpreise sie! Hymne Homers an Gaia
Als Urmutter der Menschen, als Trägerin der Fruchtbarkeitskraft steht diese Muttergöttin am Anfang jeder Religion Die Wortsilbe Ana bedeutet Mutter, kosmische Mutter, Weltenmutter, Erdmutter, Bergmutter, oder Wassermutter. Viele Namen von Göttinnen lauten Ana, Anahita, Dana, Danae, Inanna, Morana, Jana, Diana, sie benennen die Urmutter als die Gute, die Gebärende, die Nährende, die Liebende, die frei im Wald umher schweifende, die weibliche Kraft des Universums. Ein Bild aus der Kirche in...
Eier galten als Symbole der Wiedergeburt Ostereier wurden rot gefärbt denn rot galt als die Farbe des Lebens Mythen von der Weltschöpfung berichten vom Welt Ei. Die Göttin paarte sich mit Ophion der Schlange und legte das Welten-Ei in dem alles enthalten war. In Gestalt der Sonne brütete sie es aus, denn Schlangeneier werden von der Sonne ausgebrütet. Schlangeneier wurden zu Ehren der Sonne scharlachrot gefärbt, daraus wurden die Ostereier Die Urgöttin der matriarchalen Zeit war die...
Der Lebensbaum der einer Baum Mutter zugeordnet ist steht in der Mitte der Welt. Früchte tragender Mutterbaum in Vrsar / Istrien Heiliger Baum in Palästina - Mutter der Fetzen Überall in Palästina gibt es heilige Bäume und Baumgruppen mit oder ohne Heiligtum. Sie gelten als unantastbar, weil sie der Sitz eines Heiligen sind und bisweilen nach ihm ihren Namen führen; die unter ihnen aufbewahrten Gegenstände dürfen nicht gestohlen werden. Die Verehrer pflegen Tuchfetzen in den Zweigen...
Heilige Agatha Kirche Maria Saal
So stell ich mir eine Landschaftsgöttin in Schweden oder in Finnland vor! Die Alte zählt schon mehrere hundert Jahre und ist reich! Sie verbirgt Schätze in den Bergen. Sie raucht Moos aus ihrer Pfeife, trägt Schuhe aus Birkenrinde, sie ist ungezähmt wie der Schneesturm und so stark wie ein Wasserfall. Auf saftigen Wiesen weiden ihre Herden mit goldgehörnten Kühen. Sie beugt sich vor niemandem, kann Hagelwetter heraufbeschwören und den Blitzstrahl lenken. Sie singt Zauberlieder, braut...
Mutter Allen Seins
Verwirf nutzloses Wissen und sei ohne Ängste Wie groß ist doch der Abstand Zwischen Verstehen und Unterwürfigkeit Zwischen Gut und Böse Daß der einzelne will was alle wollen Das ist weit hergeholt und ohne Gleichmaß Das Volk ist mitteilsam und voll Gefühlen Wie beim Erhalt einer großen Gabe Wie beim Gewinnen eines großen Wissens Ich allein bleib ohne vorgefaßtes Urteil Wie ein Kind vor seinem ersten Lächeln Unabhängig selbst und ohne gemeinsames Wollen Die Menge umschließt wohl...
Ich bin mit dem christlichen Mythos von der Erschaffung der Welt durch Gottvater, der Eva aus der Rippe Adams schuf, aufgewachsen. Deshalb erfreut es mich umso mehr, den uralten Erzählungen anderer Völker nachzuspüren, in denen göttliche Ahnfrauen aus ihrem mütterlichem Schoss alle Lebewesen gebären. Vor der Entstehung von personifizierten Göttinnen und Göttern waren Tiere, Sonne und Mond, Pflanzen, Steine und Bäume die Hauptmotive in den Mythen der Völker. Die Ursprungs – und...
weiss - rot - schwarz Die Verwendung von Farben für kultische Zwecke entwickelte sich aus den Beobachtungen und Erfahrungen des alltäglichen Lebens der Menschen. Weiß sind die Blüten von Pflanzen und Bäumen im Frühling, blutrot sind ihre Früchte im Sommer und schwarz wie die Nacht sind viele reife Beeren im Herbst. Diese drei Phasen in der Natur, die sich stets wandeln und wieder verändern, weisen auf das zyklische Geschehen von Wachstum, Geburt und Tod, dem die Wiedergeburt folgt. Die...
Erdgöttin - Steinfrau - Meermutter Bucht von Tossa del Mar / Spanien AN DIE MEERESGÖTTIN TETHYS Tethys ruf ich, mit den Augen voll himmlischem Lichtglanz, Sie verbirgt sich im Schleier vor den menschlichen Blicken, Großen Ozeans Kaiserin ruf ich, die göttliche Tethys, Wandernd in Tiefen, erfreut an Stürmen, die Erde zu fegen. Deine gesegneten Wellen wandern in rascher Bewegung, Peitschen die felsige Küste mit den endlosen Fluten, Freude ist es dir, in dem heiteren Meere zu spielen, Mit...

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